Brügg und seine Zukunft

Sportpark und Erlenpark mit den Fuss- und Velobrücken über die Autobahn und den Nidau-Büren-Kanal (Visualisierung auf der Basis der Machbarkeitsstudie, Mai 2020)

Chance prüfen und an alles denken

Das Vorhaben der Spitalzentrum Biel AG ist für Brügg eine Chance. Eine einmalige Chance, das Gebiet entlang des Nidau-Büren-Kanals mit einer gesamtheitlichen Planung neu zu gestalten und aufzuwerten. Doch Chancen gilt es sorgfältig zu prüfen – und es gilt, an alles zu denken und die richtigen Fragen zu stellen.

Verursachen Ambulanzen und Helikopter untragbare Lärmemissionen?
Welche finanziellen Auswirkungen hat das Projekt für die Gemeinde?
Leidet die Landschaft unter dem Vorhaben?
Muss die bestehende Ortsplanung angepasst werden?
Ist zusätzlicher Verkehr zu erwarten?
Erhalten möglichst viele Menschen einen echten Mehrwert?

Dies und vieles mehr wurde intensiv abgeklärt und in der Machbarkeitsstudie festgehalten.


Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Perspektiven auf

Die Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass das Vorhaben der Gemeinde Brügg sowie ihren Einwohnerinnen und Einwohnern zahlreiche Zukunftsperspektiven eröffnet:

  • Brügg kann entlang des Nidau-Büren-Kanals eine parkähnliche Gestaltung realisieren und das Brüggmoos mit einer nachhaltigen Planung aufwerten.
  • Brügg erhält eine optimale medizinische Versorgung vor der Haustür.
  • Zahlreiche Massnahmen in der Umgebung des Spitals schaffen für Menschen, die in der Region wohnen und arbeiten, einen grossen Mehrwert – unter anderem mit der Aufwertung der Freizeit- und Sportangebote.
  • Die naturnahe Ufergestaltung fördert die Biodiversität.
  • Der Zuzug des drittgrössten Arbeitgebers in der Region stärkt Brügg sowohl als Wirtschaftsstandort als auch als Aus- und Weiterbildungsstandort von überregionaler Bedeutung.
  • Die Optimierung der Angebote des öffentlichen Verkehrs, des Fuss- und Veloverkehrs sowie der gute Anschluss an die Autobahn garantieren eine perfekte Erschliessung – ohne Belastung von Wohngebieten.
  • Von diesem Vorhaben und dem Zuzug von Mitarbeitenden des Spitals profitiert auch das örtliche Gewerbe.

Die Visualisierung zeigt das Bauvolumen, welches gemäss aktuellem Zonenplan realisiert werden könnte.
Der Plan zeigt das Bauvolumen, welches gemäss aktuellem Zonenplan realisiert werden könnte.

Zusammenarbeit und Finanzierung

Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Kanton und der Spitalzentrum Biel AG wird für die weiteren Schritte in der Entwicklung des Vorhabens entscheidend sein. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung haben die drei Akteure im September 2020 den Grundstein dafür gelegt.

Der Spitalneubau wird von der Spitalzentrum Biel AG finanziert. Für die Umsetzung des Erschliessungs- und Freiraumkonzepts, das die Möglichkeiten der Gemeinde übersteigt, werden verschiedene Finanzierungsmodelle Anwendung finden. Dass sich alle Partner im Rahmen der geltenden Vereinbarungen und rechtlichen Zuständigkeiten an der Finanzierung beteiligen, ist aber bereits heute sicher. Zudem werden eidgenössische, kantonale und regionale Förderprogramme genutzt.