Natur und Freiraum

Spürbare Park-Ambiance und erlebbare Biodiversität entlang dem Nidau-Büren-Kanal (Visualisierung auf der Basis der Machbarkeitsstudie, Mai 2020)

Spürbare Parkambiance und erlebbare Biodiversität

Freiraumgestaltung ist beim Vorhaben im Brüggmoos mehr als nur ein raumplanerischer Begriff. Die Gestaltung der Umgebung soll für Nutzerinnen und Nutzer spürbar und sichtbar sein – erlebbar eben. Der einmalige Erholungsraum mit belebten und ruhigen Orten wird viel Platz für Mensch und Natur bieten. Ein Gesamtkonzept über den erweiterten Perimeter sieht unter anderem Parkanlagen, eine naturnahe Gestaltung des Uferbereichs und die Förderung der Biodiversität vor.


Ambiance zum Verweilen

Raum für Mensch und Natur

Die vorgesehene Parklandschaft wird viele Nutzungen erlauben.

  • Vorhandene Elemente wie die Familiengärten sollen weiterhin Platz haben und zeitgemäss in die Parkgestaltung integriert werden.
  • Die Brüggerinnen und Brügger werden in die Planung miteinbezogen.
  • Angestrebt wird, dass sich intensiv genutzte Parkteile mit natürlich gestalteter Landschaft vermischen und so ein einmaliger Erholungsraum entsteht, mit belebten und ruhigen Orten – und viel Raum für Mensch und Natur.

Neue Ufergestaltung

Der Zugang zum Wasser – vor allem an heissen Sommertagen – ist für Brüggerinnen und Brügger ein elementares Bedürfnis.

  • Die neue Ufergestaltung soll diesen Genuss noch perfektionieren – natürlich immer mit dem nötigen Respekt gegenüber der Natur.
  • Neue Wasserzugänge mit Flachufer sollen den Nidau-Büren-Kanal noch besser erlebbar und nutzbar machen – unter anderem mit Sitzstufen oder als Wiesenböschung.
Das gegenüberliegende, revitalisierte Ufer Spärs
Erholungsraum für alle
Treffen mit Freunden
Entspannung im Grünen für Mutter und Kind

Vielfältige Fauna und Flora

Biodiversität und ökologische Ersatzmassnahmen sind integrale Bestandteile des Gesamtkonzepts.

  • Mit dem Wechsel von Natur- und Freizeitflächen sowie einer differenzierten Artenwahl bei der Bepflanzung soll Tieren eine Vielzahl an Biotopen und Nahrungsquellen geboten werden. Kleinstrukturen wie Stein- und Asthaufen oder Wurzelstöcke werden für sie an geeigneten Orten Lebensräume schaffen.
  • So könnte zum Beispiel der Erlenpark mit ökologisch wertvollen Elementen wie Blumenwiesen, Säumen, Feld- und Ufergehölzen, Einzelbäumen sowie mit Pionier- und Ruderalflächen, feucht und trocken, ausgestaltet werden.
  • Werden für das Bauvorhaben ökologisch wertvolle Flächen beansprucht, müssen diese als sogenannte ökologische Ersatzmassnahmen andernorts kompensiert werden.
Ökologisch wichtige Lebensräume
Einmaliger Erholungsraum
Es werden unterschiedliche Parkräume entstehen. Belebte und ruhige Orte wechseln sich ab, es gibt Raum für Mensch und Natur.